Gibt es auch eine betriebliche Riester-Rente?
Feb 21, 2012
Wer sich bei seiner Altersvorsorge nur auf die gesetzliche Rente verlässt, muss große Einbußen in Sachen finanzieller Sicherheit hinnehmen, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie der Arbeitnehmer frühzeitig für das Alter vorsorgen kann. Dabei bietet sich natürlich ein Mix aus verschiedenen Bausteinen an, um die Versorgung auf eine möglichst breite Basis zu stellen. Ein wichtiger Baustein kann dabei die Riester-Rente sein. Staatliche Zulagen und eine indirekte Förderung durch Steuer-Vorteile steigern die Attraktivität dieser Vorsorge-Möglichkeit. Weil es aber eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt, die Förder-Vorteile in Anspruch zu nehmen, sollte der Verbraucher einen gründlichen Riester-Rente Vergleich anstellen, um die beste Lösung für sich zu finden.
Beispielsweise gibt es diese Rentenform auf privater und betrieblicher Basis, beide Versionen bieten natürlich auch unterschiedliche Vorteile. Der größte Unterschied ist, dass die private Riester-Rente aus Einkommen angespart wird, das bereits versteuert wurde. Weil auch die Sozialabgaben schon geleistet wurden, zahlen die in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversicherten Mitglieder keine weiteren Krankenkassenbeiträge, sobald die Rente ausbezahlt wird. Außerdem wird der Rente der volle Steuersatz angerechnet. Allerdings ist dieser im Alter meist sowieso niedriger als während des Arbeitslebens. Die betriebliche Riester-Rente hat folgende Merkmale: Sobald die Rente ausgezahlt wird, müssen Krankenkassenbeiträge bezahlt werden. Sie kann außerdem nicht auf den Ehepartner übertragen werden. Anspruch auf diese besondere Form hat nämlich nur der Arbeitnehmer, für den die Beiträge eingezahlt werden. Wer seinen Ehepartner im Alter absichern will, muss deshalb zusätzlich noch eine private Vorsorge treffen.
Eventuell gibt es für den Arbeitnehmer auch einen Zuschuss vom Chef für die Altersvorsorge. Wer die Riester-Rente in Anspruch nehmen will, hat verschiedene Möglichkeiten, das Kapital fürs Alter anzusparen: Ein Banksparplan wird in eine Rentenversicherung umgewandelt, sobald der Sparer die Auszahlung beantragt. Die Auszahlung wird dann über diese Rentenversicherung abgewickelt. Daneben gibt es die klassische Form der privaten Rentenversicherung, einen Sparplan auf Basis von verschiedenen Fonds, ebensolche Rentenversicherungen, eine Pensionskasse, den Pensionsfonds oder verschiedene Direktversicherungen. Sämtliche Kosten müssen bei den staatlich geförderten Varianten schon vorher offen gelegt werden. Der Sparer kann also ganz genau nachvollziehen, wie viel von seinem Geld gespart wird und wie viel für Gebühren und Verwaltung anfällt.
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